Stottern ist eine Redeflussstörung. Es wird hierbei unterschieden in die sogenannte "tonische" und/oder "klonische" Form und/oder in Mischformen. Das bezeichnet die Art des Stotterns. Wörter und/oder Silben können dabei langgezogen und gedehnt werden (Kaaaaaanne) oder auch in stockender Form mehrmals wiederholt (K-K-K-Kanne). Die Art und Weise des Stotterns ist individuell verschieden. Stotterer erfinden im Laufe der Zeit oft vielfältige Möglichkeiten besonders schwierige Worte zu vermeiden oder zu umgehen. Eine solche sprecherische Beeinträchtigung kann zu Sprechangst bis hin zum sozialem Rückzug, sogar zur Isolation, führen.2Artikulationsstörungen sind Störungen der Aussprache (fachlich auch Dyslalie oder Stammeln genannt). Die wohl bekannteste Form ist das Lispeln, eine falsch angewöhnte Art und Weise den „S“-Laut zu sprechen; meist stößt dabei die Zunge an die Schneidezähne oder kommt sogar zwischen den oberen und unteren Schneidezähnen hervor. Artikulationsstörungen können aber jeden Laut unserer Sprache betreffen („SCH“, „CH“, „K“, „T“ usw.). Es werden dabei verschiedene Formen unterschieden, die sich nach der Art und Weise der Fehlbildung richten. Der entsprechende Laut kann dabei weggelassen, durch einen anderen Laut ersetzt oder anderweitig fehlgebildet werden. Unbehandelt können sich manche dieser Fehlbildungen bis ins Erwachsenenalter manifestieren.
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Dysphagie bedeutet „Störung des Schluckens“, die von Problemen beim Hinterschlucken verschiedener Nahrungsmittel und Nahrungskonsistenzen bis hin zur völligen Schluckunfähigkeit gehen kann. Es gibt verschiedene Schluckphasen, nach denen die Dysphagien eingeteilt werden. Bei einer Schluckstörung ist mindestens eine dieser Phasen (präorale, orale, pharyngeale, ösophageale Phase) gestört. Dies äußert sich häufig primär in Hustenanfällen beim oder nach dem Essen, durch gurgelnde Geräusche beim Sprechen und großem Zeitaufwand etc. . Aus einer unbehandelten Schluckstörung können sich folgenschwere Komplikationen ergeben, wie z.B. ein kontinuierlicher Gewichtsverlust, unzureichende Versorgung mit Flüssigkeit, Infekte der oberen Luftwege bis hin zur Lungenentzündung. Ursächlich für Dysphagien sind häufig neurologische Erkrankungen und/ oder muskulärer Abbau im höherem Alter. Die Behandlung dessen erfolgt nach eindeutiger Abklärung möglichst schnell in der Reha und anschließend in der logopädischen Praxis bzw. als Hausbesuch durch den Logopäden im Pflegeheim oder zu Hause.
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Poltern ist, wie auch das Stottern, eine Redeflussstörung. Menschen, die "poltern" haben , im Gegensatz zum stotternden Menschen, kein oder selten ein Störungsbewusstsein. Hauptsymptom des Polterns ist die überhöhte Sprechgeschwindigkeit, häufig einhergehend mit dem Verschlucken von Lauten, Silben bis hin zu ganzen Worten. Oft werden auch Silben und Worte in solcher Form verkürzt, dass es dem Zuhörer kaum, oder nur mit größter Mühe, gelingt den Gesprächspartner zu verstehen.
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Rhinophonie (auch Rhinolalie genannt) bezeichnet das umgangssprachliche Näseln. Es wird in zwei Formen unterschieden. Zum einen gibt es das geschlossene Näseln, wobei sich das Sprechen anhört wie bei einem Stockschnupfen. Vokale und nasale Konsonanten und – verbindungen („M“, „N“, „NG“) können dabei nicht mehr korrekt gebildet werden, da die Nasenatmung durch verschiedene Ursachen verlegt ist. Die Ursachen einer verlegten Nasenatmung können funktioneller und/oder organischer Natur sein und sollten vom HNO-Arzt untersucht werden; organische Ursachen werden dabei größtenteils vom HNO-Arzt therapiert, funktionelle Störungen oder Nachbehandlungen können dann durch eine Logopädin oder einen Logopäden erfolgen. Weiterhin gibt es das offene Näseln, was durch einen Verschlussmangel der Nasenatmung gekennzeichnet ist. Der normale Stimmklang ist verändert, verschiedene Laute, besonders die sogenannten Explosiva („K“, „T“, „P“, „G“, „D“, „B“) und ihre Verbindungen können nicht korrekt gebildet werden und hören sich abgeschwächt an. Ursache einer solchen Form von Näseln ist häufig die Fehlfunktion des Gaumensegels, welches den Zugang vom Rachen zur Nase nicht richtig abschließt. Möglicherweise gibt es als Begleiterscheinung auch eine Schluckstörung (s. Dysphagie) wobei Nahrung beim Schlucken auch in die Nase gelangt. Die Ursachen für das offene Näseln sind ebenfalls funktioneller und/oder organischer Natur (beispielsweise nach Entfernung der Nasenrachenmandeln oder Gaumenmandeln; oder nach neurologischen Ereignissen etc.). Auch hierbei erfolgt die genaue Untersuchung durch den Arzt und die Behandlung der funktionellen Anteile dann durch die Logopädin oder den Logopäden.
Artikulationsstörungen sind Störungen der Aussprache (fachlich auch Dyslalie oder Stammeln genannt). Die wohl bekannteste Form ist das Lispeln, eine falsch angewöhnte Art und Weise den „S“-Laut zu sprechen; meist stößt dabei die Zunge an die Schneidezähne oder kommt sogar zwischen den oberen und unteren Schneidezähnen hervor. Artikulationsstörungen können aber jeden Laut unserer Sprache betreffen („SCH“, „CH“, „K“, „T“ usw.). Es werden dabei verschiedene Formen unterschieden, die sich nach der Art und Weise der Fehlbildung richten. Der entsprechende Laut kann dabei weggelassen, durch einen anderen Laut ersetzt oder anderweitig fehlgebildet werden. Unbehandelt können sich manche dieser Fehlbildungen bis ins Erwachsenenalter manifestieren.
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Eine Schluckstörung (oder „Dysphagie“) ist gekennzeichnet von Problemen beim Hinterschlucken verschiedener Nahrungsmittel und Nahrungskonsistenzen bis hin zur völligen Schluckunfähigkeit. Es gibt verschiedene Schluckphasen, nach denen die Dysphagien eingeteilt werden. Bei einer Schluckstörung ist mindestens eine dieser Phasen (präorale, orale, pharyngeale, ösophageale Phase) gestört. Dies äußert sich häufig primär in Hustenanfällen beim oder nach dem Essen, durch gurgelnde Geräusche beim Sprechen und großem Zeitaufwand etc. . Aus einer unbehandelten Schluckstörung können sich folgenschwere Komplikationen ergeben, wie z.B. ein kontinuierlicher Gewichtsverlust, unzureichende Versorgung mit Flüssigkeit, Infekte der oberen Luftwege bis hin zur Lungenentzündung. Ursächlich für Dysphagien sind häufig neurologische Erkrankungen und/ oder muskulärer Abbau im höherem Alter. Die Behandlung dessen erfolgt nach eindeutiger Abklärung möglichst schnell in der Reha und anschließend in der logopädischen Praxis bzw. als Hausbesuch durch den Logopäden im Pflegeheim oder zu Hause.
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